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Energieintensive Branchen

Deutschland verfügt über eine breit aufgestellte Industrielandschaft aus kleinen, mittelständischen und großen Industrieunternehmen. Zahlreiche dieser Unternehmen gehören zu energieintensiven Branchen wie Baustoffe, Chemie, Glas, NE-Metalle, Papier, Stahl. Für ihre effizienten Produktionen benötigen sie erhebliche Energiemengen.

Deshalb sind sie sowohl auf eine sichere als auch auf eine wettbewerbsfähige Versorgung mit Energie in starkem Maße angewiesen. Energie ist für sie Standortkriterium. Da die Energiekosten am Standort Deutschland traditionell sehr hoch sind, sind diese Branchen von je her sehr auf einen effizienten Einsatz von Strom, Erdgas, Kohle, Öl oder Dampf bedacht. Energieeinsparungen bieten einen Hebel, mit dem Kosten in erheblichem und notwendigem Maße optimiert werden.

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Wirtschaftliche Bedeutung

Als Vorreiter in Sachen Energieeffizienz stellen energieintensive Unternehmen wichtige national wie international nachgefragte Produkte her. Der von den energieintensiven Branchen erwirtschaftete Umsatz übersteigt 300 Milliarden Euro. Das sind rund 20 Prozent des gesamten Umsatzes im verarbeitenden Gewerbe.

Gleichzeitig investieren die Unternehmen jedes Jahr über 10 Milliarden Euro am Standort Deutschland. Rund 15 Milliarden Euro werden jedes Jahr für Energie ausgegeben.

 

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Arbeitsplätze in der energieintensiven Industrie

Über 800.000 Menschen arbeiten direkt in den energieintensiven Unternehmen Deutschlands. Dazu kommen noch einmal rund 2 Millionen Menschen in vor- und nachgelagerten verarbeitenden Branchen und Dienstleistungsbetrieben.

Energieeffizienz

Im Industrieland Deutschland ist es bereits in deutlichem Maße gelungen, die Entwicklung von Wirtschaftswachstum und Energiebedarf zu entkoppeln. Energieintensive Industrien haben dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet. Zwischen 1990 und 2006 reduzierten die Unternehmen energieintensiver Branchen trotz Produktionsanstieg ihre CO2-Emissionen um nachweislich insgesamt 20 Prozent. Durch diesen technologischen Vorsprung und durch ihre problemlösenden Produkte tragen diese Branchen direkt zum Klimaschutz bei.