Interessenvertretung
Der VIK ist die energiepolitische Stimme der Industrie in Deutschland. Er setzt sie auf den wichtigen politischen Ebenen ein und wirkt aktiv an allen energie- und umweltrelevanten politischen und administrativen Entscheidungen mit. Im Fokus stehen die deutsche Politik und die verantwortlichen Behörden, die die Energiemarktentwicklung in Deutschland maßgeblich bestimmen. Die Bedeutung der europäischen Ebene wächst in diesem Geschehen zudem kontinuierlich. Der VIK ist hier vor allem über seine europäische Dachorganisation IFIEC Europe (International Federation of Industrial Energy Consumers) tätig.
Leitlinie der Verbandsarbeit sind die konkreten Anliegen der Mitgliedsunternehmen, wie Standortsicherung und Chancengleichheit im internationalen Wettbewerb. Die konkreten Vorgaben für ihre Aktivitäten erarbeitet das VIK-Team in enger Abstimmung mit den Mitglieder-Gremien des VIK. Diese Positionen und Stellungnahmen zu energie-politischen Plänen und Vorgaben vertritt der VIK aktiv gegenüber der Politik und den zuständigen Behörden.
Als anerkannte und akkreditierte Interessenvertretung wird der VIK in die politischen Prozesse einbezogen. Hierzu gehört die regelmäßige Teilnahme an Anhörungen z.B. bei Ministerien und im Bundestag oder die Konsultation mit der Bundesnetzagentur.
Aktuelle Themen der VIK-Interessenvertretung
In Deutschland steht die ganz oben auf der Aktivitätenliste des VIK. Dabei steht im Vordergrund, dass diese Märkte eine sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung für den starken Industriestandort bieten können. Folgenden Themen hat der VIK dafür besonders im Blick:
- das Erneuerbare-Energien-Gesetz,
- die Regeln für Objektnetze,
- die Kraft-Wärme-Kopplung,
- die Netzentgelte,
- der Spitzensteuerausgleich oder
- die Stabilität unserer Versorgung.
- europäische Politik
- nationaler Ebene
Die europäische Politik hat etwa beim Emissionshandel den Rahmen gesetzt. Gut begründete Spezialregelungen für die energieintensiven Industrien, die dieses herausfordernde Klimaschutzinstrument industrieverträglich machen können, konnten in Brüssel dafür in letzter Minute erreicht werden. Auch die Stimmen von VIK und IFIEC Europe haben dabei Gehör gefunden.
Auf europäischer aber auch auf bleibt die Umsetzung der Regeln für den Emissionshandel weiterhin eine große Herausforderung, damit dieser Brüsseler Erfolg in der Realität Wirkung zeigt.