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Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Für viele energieintensive Industrien ist die eigene Energiebereitstellung auf Basis effizienter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) eine Möglichkeit zur Verbesserung ihrer Standortversorgung mit Strom, Wärme, Druckluft und Kälte. KWK-Anlagen bieten eine hohe Energieeffizienz und sparen im erheblichen Umfang Primärenergie- und CO2-Emissionen im Vergleich zu einer getrennten Bereitstellung von Strom und Wärme/Kälte. Allerdings sind diese Versorgungssysteme technisch aufwendig und sehr kostenintensiv. Um gleichwohl die gekoppelte Produktion von Strom und Wärme nutzen zu können, bedarf es geeigneter Energieversorgungskonzepte sowohl in technischer, wirtschaftlicher und juristischer Hinsicht.

Allein im Jahr 2008 haben die KWK-Anlagen in Deutschland zu einer CO2-Vermeidung zwischen 12 und 15 Mio. Tonnen beigetragen. Im Zeitraum 2002 bis 2008 stieg die industrielle KWK-Stromerzeugung um 11 Prozent von 23 auf 26 GWh pro Jahr, immerhin ein Anteil von ebenfalls 11 Prozent am Gesamtstrombedarf der deutschen Industrie.

Kraft-Wärme-Kopplung bis 2020

Ziel der Politik ist es, den Anteil der umweltfreundlichen KWK-Stromerzeugung an der Gesamtstromerzeugung bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln. Ein Ziel, das nur unter Einbeziehung der industriellen KWK zu erreichen ist. Der VIK hat sich im Rahmen der Novellierung des KWK-Gesetzes zum 1. Januar 2009 erfolgreich dafür eingesetzt, dass auch der nicht in das öffentliche Stromversorgungsnetz eingespeiste, sondern selbstgenutzte KWK-Strom gefördert wird. Ein wichtiger Baustein, zur Erreichung dieses Ziels.

VIK-KWK-Dienstleistungen

Bei der Erstellung und Weiterentwicklung von geeigneten KWK-Konzepten unterstützt der VIK seine Mitgliedsunter-nehmen mit verschiedenen Dienstleistungen:

  • Variantenvergleich, Konzepterstellung und Wirtschaftlichkeitsrechnung,
  • Fördermöglichkeiten, Zulassung und Sachverständigengutachten,
  • Monitoringkonzepte, Studien und Potenzialanalysen.

Wesentliche Leitlinie dabei ist, die KWK-Anlagen mit möglichst niedrigen Kosten bei gleichzeitig hoher Versorgungs-sicherheit für die Industrieprozesse zu betreiben und den kontinuierlich steigenden Anforderungen im Bereich des Umweltschutzes gerecht zu werden.