Europa
Immer mehr bestimmen EU-Gesetze die Rahmenbedingungen für die Produktionen und Investitionen industrieller Energieverbraucher. Die Arbeit in Brüssel ist daher eine Priorität für den VIK. Neben regelmäßigem Kontakt mit den EU-Institutionen beteiligt sich der VIK frühzeitig an den Diskussionen und vertritt die VIK-Positionen in den Gesetz-gebungsprozessen mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu sichern.
IFIEC Europe - VIK-Partner in Brüssel
Um die Effektivität dieser Arbeit zu erhöhen, arbeitet der VIK eng mit den europäischen Schwesterverbänden im Dachverband IFIEC Europe (IFIEC - International Federation of Industrial Energy Consumers) zusammen. Durch diese Arbeit ist der VIK mit den EU-Prozessen und Akteuren bestens vertraut und der VIK/IFIEC Europe ist ein anerkannter Partner der europäischen Institutionen.
Zum Beispiel zu den folgenden Themen:
Emissionshandel - kostenlose CO2-Zuteilung ab 2013
Insbesondere die Ausgestaltung des Emissionshandels ab 2013 steht auf der Tagesordnung. Dabei geht es vor allem um die Regeln für die kostenfreie Zuteilung von Emissionszertifikaten und die Rahmenbedingungen für die finanzielle Kompensation der emissionshandelsbedingten Strompreissteigerungen.
EU-CO2-Steuer
Der VIK und IFIEC Europe beteiligen sich aktiv an der Diskussion über die Einführung einer EU-weiten CO2-Steuer. In diesem Zusammenhang warnt der VIK vor einer möglichen Doppelbelastung und einer weiteren Erhöhung der Belastung industrieller Betriebe.
Liberalisierung der Energiemärkte
Mit Blick auf die Liberalisierung der Energiemärkte arbeitet der VIK an der Umsetzung des neuen EU-Maßnahmen-pakets, um den Liberalisierungsprozess positiv voranzutreiben und echten Wettbewerb zu schaffen.