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30.03.2017 09:04

VIK gründet vom Wirtschaftsministerium Brandenburg gefördertes Energieeffizienz-Netzwerk

Potsdam, 30. März 2017 – Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft gründet ein Energieeffizienz-Netzwerk. Dieses wird vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg gefördert. Es umfasst sektorübergreifend insgesamt neun sowohl große als auch kleine märkische Unternehmen, darunter VIK-Mitglieder aus der Stahl-, Zement-, Ernährungs- und Chemiebranche, und wird von der Energieberatung des VIK moderiert. Das Netzwerk ist das erste von einem Bundesland geförderte Projekt dieser Art, welches nicht nur regional sondern landesweit agiert. Es soll den Teilnehmern zum Erfahrungsaustausch dienen sowie Steigerungen der unternehmensindividuellen Effizienz und Energiekostensenkungen ermöglichen.

„Energieeffizienz ist ein wesentlicher Bestandteil der industriellen Unternehmensstrategie. Wir freuen uns daher, dass das Wirtschaftsministerium Brandenburg die Rahmenbedingungen zur Gründung eines Energieeffizienznetzwerks geschaffen hat, in dem wir dieses Thema nunmehr gemeinsam weiter vorantreiben wollen“, erklärte Barbara Minderjahn, Geschäftsführerin des VIK bei der Eröffnung des Netzwerks in Potsdam. „Bei der Ausgestaltung der Energieeffizienzpolitik kommt den Unternehmen hierzulande eine Schlüsselrolle zu. Um diese wahrnehmen zu können, ist es allerdings wichtig, die Rahmenbedingungen für diese Unternehmen so auszugestalten, dass Investitionen in effiziente Produkte, Technologien und Prozesse angereizt werden.“

Das Brandenburger Energieeffizienz-Netzwerk ist Teil einer Vereinbarung, die die Bundesregierung und führende Verbände und Organisationen der deutschen Wirtschaft, unter anderem der VIK, unterzeichnet haben. Diese verfolgt das Ziel, die Initiierung und Durchführung von rund 500 neuen Energieeffizienz-Netzwerken bis Ende 2020 zu unterstützen. Damit sollen bis zu 75 Petajoule Primärenergie oder 5 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 eingespart werden.

Die Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg zur Thematik finden Sie hier: http://www.mwe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.503287.de

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