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Pressemitteilungen

15.02.2017 12:34

VIK zur heutigen Abstimmung des Europäischen Parlaments zur EU-ETS-Reform

Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) blickt besorgt auf die heutige Abstimmung im Europäischen Parlament zur Reform des EU-Emissionshandels. Insbesondere kritisiert der Verband, dass das zentrale europäische Klimaschutzinstrument zu wenig wachstumsorientiert und die vorgesehenen Schutzmaßnahmen gegen industrielle Standortverlagerungen zu schwach ausgestaltet werden. Um Produktionsverlagerungen in Gebiete mit weniger ambitionierten Klimaschutzauflagen außerhalb Europas – dem sogenannten „Carbon Leakage“ – vorzubeugen, erhalten bestimmte Branchen im EU-Emissionshandel derzeit Kohlenstoffdioxid-Berechtigungen kostenfrei zugeteilt. Damit der ambitionierte Klimaschutz der EU wirtschaftlich verträglich realisiert werden kann, sollen nach dem Willen der europäischen Staats- und Regierungschefs Schutzmaßnahmen auch über das Jahr 2020 hinaus fortgeführt werden. Das im Parlament verabschiedete Reformpaket sieht für die Zukunft allerdings einen deutlich eingeschränkten Schutz vor.

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01.02.2017 09:54

VIK Mitinitiator von Energieeffizienznetzwerk im Bergbaubereich

Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft ist Mitinitiator des seit Kurzem existierenden Energieeffizienznetzwerks KEEN. Das Netzwerk wurde von der K+S Aktiengesellschaft über den VIK angemeldet und umfasst sechs Unternehmen aus den Branchen Bergbau, Elektrotechnik, Lebensmittelindustrie und Energie- und Service-Dienstleistungen. Das Energieeffizienznetzwerk soll vor allem einen intensiven Erfahrungsaustausch zur Steigerung der unternehmensindividuellen Effizienz und Energiekostensenkungen ermöglichen. Die K+S Aktiengesellschaft fungiert als Initiator, Moderator und zentraler Ansprechpartner.

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29.11.2016 11:30

Jahrestagung 2016: VIK fordert neuen Dialog zur Klimaschutzpolitik

Anlässlich der heute in Berlin stattfindenden VIK-Jahrestagung forderten der Vorstandsvorsitzende des VIK, Dr. Roland Mohr, sowie die VIK-Geschäftsführerin, Barbara Minderjahn, einen neuen gesellschaftlichen Ansatz in der Klima- und Energiepolitik und stellten unter anderem „10 Voraussetzungen für erfolgreiche Klimapolitik“ vor.

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27.09.2016 14:42

Klimaschutzplan 2050 muss Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb erhalten

Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft betonte heute als Vertreter energiekostensensibler Industrie- und Gewerbeunternehmen bei der Anhörung zum Klimaschutzplan 2050, dass dieser nur dann ein Erfolg werden kann, wenn der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in der Klimaschutzdiskussion wieder stärker in den Vordergrund rückt.

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01.09.2016 07:15

VIK begrüßt Einigung zum Eigenstrom – Verbesserung im Detail aber erforderlich

Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft begrüßt die grundsätzliche Einigung zwischen Deutschland und der EU-Kommission in Bezug auf die Befreiung von Bestandsanlagen der Eigenstromerzeugung von der EEG-Umlage. Diese muss nun aber in konkrete Detailregelungen überführt werden, die für die Unternehmen hierzulande keine weiteren Einschnitte bedeuten.

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15.08.2016 07:21

VIK-Studie zur Kostenbelastung energieintensiver Industrien durch den EU-Emissionshandel

Die Europäische Kommission hat im Sommer 2015 einen Legislativvorschlag veröffentlicht, um den europäischen Zertifikatehandel für Treibhausgasemissionen zu reformieren. Dieser Vorschlag wird aktuell im Europäischen Parlament und in den EU-Mitgliedstaaten diskutiert. Die Bundesregierung arbeitet derzeit an ihrer Positionierung zu diesem Dossier. Zentrales Anliegen der Reform ist die Überarbeitung des EU-Emissionshandels (EU ETS) für das nächste Jahrzehnt. So soll bis 2030 ein wesentlicher Beitrag zur angestrebten Treibhausgasminderung von 40 % gegenüber 1990 in den ETS-Sektoren geleistet werden.

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04.07.2016 17:27

Versorgungssicherheit gewährleisten, Kosten senken – VIK sieht noch Verbesserungspotential bei der EEG-Novelle

In dieser Woche soll das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2016 endgültig auf den Weg gebracht werden. Insbesondere vor dem Hintergrund einer auch zukünftig zuverlässigen Stromversorgung und steigender Kosten bei der Einspeisung erneuerbarer Energien fordert der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft weitere Verbesserungen am Gesetzentwurf.

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10.05.2016 17:37

VIK zur heutigen Beihilfe-Entscheidung: EuG-Urteil verstärkt energiepolitische Unsicherheit für Unternehmen in Deutschland

Heute hat das Gericht der Europäischen Union (EuG) im Verfahren der Bundesrepublik Deutschland gegen die EU-Kommission bestätigt, dass das deutsche EEG eine Beihilfe nach Europarecht darstellt. Für den VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft zeigt das Urteil beispielhaft, dass der hierzulande eingeschlagene Sonderweg beim Erreichen der Klimaziele schon im europäischen Rahmen nicht die notwendige Unterstützung findet.

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17.03.2016 13:09

Klimaschutzplan 2050: Industrie kritisiert Maßnahmen und Beteiligungsprozess

Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft kritisiert den bisherigen Beteiligungsprozess zum Klimaschutzplan 2050 und die Vorschläge für mögliche Maßnahmen, die am Samstag an das Bundesumweltministerium übergeben werden sollen. So haben einige der Vorschläge höchstens indirekt mit Klimaschutz zu tun. Aktuelle Regelungen wie die Besondere Ausgleichsregelung im EEG oder der Spitzenausgleich bei der Stromsteuer, die gemäß den Maßnahmen gestrichen werden sollen, folgen vielmehr industriepolitischen Überlegungen. Darüber hinaus wurden Ideen ins Spiel gebracht, die zwar primär auf eine Klimaschutzwirkung abzielen, jedoch katastrophale wirtschaftliche Folgen haben würden.

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15.03.2016 07:53

VIK fordert Nachbesserungen für Strommarktgesetz

Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. begrüßt die Idee des Strommarktgesetzes, Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ohne einen expliziten Kapazitätsmechanismus einzuführen. Anlässlich der morgen stattfindenden Anhörung zum Strommarktgesetz im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestags weist der VIK jedoch darauf hin, dass die geplanten Reservemechanismen das Kernanliegen des Energy-Only-Marktes konterkarieren. „Kapazitätsreserve und Braunkohle-Sicherheitsbereitschaft sind derzeit weder aus Gründen der Versorgungssicherheit noch aus klimapolitischen Gründen erforderlich“, kritisiert Barbara Minderjahn, Geschäftsführerin des VIK. „Es wird auf europäischer Ebene kein Gramm CO2 eingespart, es entstehen aber zusätzliche Kosten von fast 700 Millionen Euro für die deutschen Stromverbraucher. Wenn die Bundesregierung dennoch aus politischen Gründen an den Maßnahmen festhalten will, dann muss sie zumindest durch eine wettbewerbliche Ausgestaltung für geringere Belastungen sorgen und Transparenz über die Ausgaben schaffen.“

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