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Pressemitteilungen

11.05.2012 13:08

Auch konstante EEG-Förderung für PV-Anlagen hilft Solarindustrie nicht

Das Problem der deutschen Solarmodulhersteller ist der schnelle Preisverfall bei Solar-Modulen, nicht die Höhe der EEG-Zahlungen an Investoren in solche Anlagen. Investoren kaufen günstige Anlagen und verdienen auf Basis der EEG-Förderung Geld damit. Aufgrund der immer niedrigeren Modul-Preise steigt deren Gewinn über die Maßen und eine Absenkung der EEG-Vergütung ist nur folgerichtig, so die Einschätzung des VIK, der Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Energiekunden. Auch bei gleichbleibend hohen Fördersummen hätten aus Sicht des VIK zu teure Module keine Chance mehr am Markt.

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11.05.2012 10:05

Wir dürfen unsere Industrie nicht verlieren! Wirksame Entlastungen sind jetzt das Gebot der Stunde

In Öffentlichkeit und Politik wird immer wieder bezweifelt, ob Entlastungen von staatlich bedingten Zusatzlasten auf Energiekosten für energieintensive Unternehmen wirklich notwendig und gerechtfertigt sind. Besteht wirklich eine Gefahr von Produktionsverlagerungen, Abwanderungen oder sogar Insolvenz oder geht es hier nur um „Jammern auf hohem Niveau“ von Seiten der Industrie? Die Insolvenz einer der wenigen noch verbliebenen Aluminiumhütten in Deutschland, der Voerdal in Voerde, lässt nun leider keinen Zweifel mehr: Wettbewerbsnachteile vernichten deutsche Unternehmen, so der VIK, die Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Energiekunden. „Nur ein schneller und wirkungsvoller Ausgleich der staatlich bedingten Zusatzlasten auf Energiekosten kann solche wertvollen Kerne unseres Industriestandorts, die uns qualifizierte Arbeitsplätze, Wohlstand und Wissen bringen, erhalten. Die Politik scheint durch diesen Paukenschlag nun endlich aufgewacht zu sein. Jetzt müssen Taten folgen und positive Signale ausgesandt werden“, so Dr. Annette Loske, Hauptgeschäftsführerin des VIK.

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09.05.2012 15:26

Prognosegenauigkeit der erneuerbaren Energien muss steigen - Kritische Stromnetzzustände von falschen Erneuerbare-Energien-Prognosen verursacht

Lag der „schwarze Peter“ für den Faststromnetzzusammenbruch Mitte Februar angeblich bei „gierigen und zockenden“ Stromhändlern, liegen der Bundesnetzagentur1 nun ganz andere Erkenntnisse vor: Offensichtlich fehlerhafte Prognosen für die erwarteten Einspeisungen aus erneuerbaren Energien, waren die Auslöser für nur noch knapp beherrschbare Ungleichgewichte im Netz.

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20.04.2012 09:20

Gesetzesnovelle zur Kraft-Wärme-Kopplung braucht weitere Impulse - KWK kann ein preiswerter und sicherer Baustein beim Umbau der deutschen Stromerzeugung sein

Am kommenden Montag (23. April 2012) berät der Wirtschaftsausschuss des deutschen Bundestages über Änderungen des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG). Der VIK, dessen Mitglieder rund 80 Prozent der industriellen KWK-Kraftwerke betreiben, begrüßt die Initiative zur Verbesserung des bestehenden KWKG sehr. Um die vorgesehene Steigerung der Stromerzeugung aus umweltfreundlichen KWK-Kraftwerken aber als Stütze einer sicheren und kosten¬günstigen Umsetzung der Energiewende auf 25 Prozent bis 2020 auch schaffen zu können, sind bei der aktuellen Gesetzesnovelle zusätzliche Anpassungen[1]erforderlich:

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03.04.2012 12:29

Industrie stärkt deutsche Wirtschaftskraft und steigert CO2-Minderung - Klimaschutzinstrumente zeigen die erhoffte Wirkung!

Trotz Wirtschaftswachstum und beschleunigtem Kernenergieausstieg schafft es Deutschland aktuellsten Zahlen zu Folge, die CO2-Minderung auch 2011 noch unter den durch das Kyoto-Protokoll vorgegebenen Minderungspfad zu bringen. Höhere CO2-Zertifikatspreise sind offensichtlich dafür nicht nötig. Die Effizienzanstrengungen und -erfolge der Unternehmen sind hierfür die entscheidende Größe. Damit hat die breit aufgestellte Industrielandschaft, mit Unternehmen in allen Wertschöpfungsketten, Deutschland bisher nicht nur besser als die meisten anderen Länder durch die Weltwirtschaftskrise geführt, sondern gleichzeitig gezeigt, der Energiewendeweg ist bei Unterstützung durch die Industrie gangbar, so der VIK, die Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Energiekunden.

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05.03.2012 09:24

Strompreis und Kernkraftmoratorium – der Einfluss ist da! Vergleich von Strompreisen in UK und Skandinavien mit Deutschland untermauert hohe Kosteneffekte für die Verbraucher

Ein aktueller Strompreisvergleich des VIK, der Interessenvertretung energieintensiver Unternehmen, zeigt: Trotz derzeit relativ stark gesunkenem Strompreis, hat der beschleunigte Kernenergieausstieg die deutschen Strompreise doch nachweisbar erhöht. Die VIK-Preisvergleiche des deutschen Strommarktes mit denen in UK und Skandinavien zeigen, wie sich das deutsche Preisniveau deutlich gegenüber diesen nach oben verschoben hat. Das widerlegt sehr deutlich die Behauptung, der deutsche Strompreis sei vom beschleunigten Kernenergieausstieg unbeeindruckt geblieben.

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22.12.2011 12:43

EU-Emissionshandel braucht keinen künstlich hohen CO2-Preis - Künstliche CO2-Verteuerung wäre nur Last für Energiekunden ohne zusätzlichen CO2-Minderungseffekt

Der Beschluss des EU-Parlaments, Maßnahmen zu ergreifen, um die Bildung des CO2-Preises zu verändern und damit den Preis zu erhöhen, löst beim VIK, der Interessenvertretung industrieller Energieverbraucher, großes Erstaunen und Unverständnis aus. Dass die Preise für CO2-Zertifikate derzeit niedrig sind, darf nach Ansicht des VIK kein Anlass für eine künstliche Verteuerungsstrategie sein. Denn der Emissionshandel funktioniert auch bei niedrigen CO2-Zertifikatepreisen. Dieses Instrument ist eingeführt worden, um gerade auf „marktwirtschaftlichem“ Wege Klimaschutz so preiswert wie möglich erreichen zu können. Wo bliebe da noch der Marktgedanke? Denn der Markt, der seit einigen Jahren durch Krisenstimmung und Abschwung gekennzeichnet ist, setzt ja gerade – entsprechend seiner Logik – diese niedrigen Preise.

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15.12.2011 11:24

Energiewende braucht starke Kraft-Wärme-Kopplung - Geringfügige Anpassungen des Gesetzentwurfs könnten ohne spürbare finanzielle Mehrbelastung enorme Fortschritte bei Effizienz und Versorgungssicherheit bringen

Die industrielle Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) kann in der Energiewende einen bedeutenden Beitrag zur Absicherung der Versorgungssicherheit mit Strom leisten und den Unternehmen zudem zu einer wettbewerbsfähigen und sicheren Belieferung verhelfen, so der VIK, die Interessenvertretung industrieller Energie¬verbraucher. Der gestern im Kabinett verabschiedete Gesetzentwurf für eine Novelle des KWK-Gesetzes schafft aber nicht alle bestehenden Hemmnisse ab. Damit ist noch nicht der notwendige unterstützende Rahmen für die angestrebte KWK-Zukunft erreicht. „Die zeitgleiche Produktion von Strom und Wärme ist eine umweltfreundliche* und gleichzeitig kostengünstige Möglichkeit zur CO2-Minderung bei gleichzeitig stabiler Versorgungs¬sicherheit und damit eine ideale Ergänzung zu den regenerativen Erzeugungsarten auf dem Weg der Umstellung unserer Stromversorgung auf erneuerbare Energiequellen im Rahmen der Energiewende“, so Dr. Annette Loske, Hauptgeschäftsführerin des VIK.

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25.11.2011 11:10

Die Energiewende braucht flankierende Maßnahmen: Entlastungen für die besonders Betroffenen gehören dazu

Mit Netzentgeltentlastungen für besonders stromintensive Industrieunternehmen, Pumpspeicherkraftwerke und Haushalte mit Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen, versucht die Politik die negativen Preiswirkungen ihres schnellen Energiewendebeschlusses nachträglich etwas abzumildern. Diese Entlastungen stehen aktuell im Kreuzfeuer der Kritik, da die auf der einen Seite vermiedenen Lasten auf der anderen Seite getragen werden müssen. Das Lamentieren der Betroffenen ist durchaus eine verständliche Reaktion und dennoch: solche Entlastungen gerade für energieintensive Unternehmen sind eine konsequente und notwendige politische Begleiterscheinungen der deutschen Energiewende, so der VIK, die Interessenvertretung energieintensiver Unternehmen.

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18.11.2011 12:17

Deutsche Energiewende ist kein Selbstläufer – hohe politische Aufmerksamkeit und langfristig überzeugendes Konzept sind gefragt!

Die Energiewende ist gesellschaftlich mit breiter Unterstützung gewollt. Das bloße Wollen alleine reicht allerdings nicht aus, um das Jahrhundertwerk – Umstellung der Energieversorgung von fossilen auf erneuerbare Energien im Industrieland Deutschland – tatsächlich und nachhaltig erfolgreich umzusetzen. Insbesondere dann nicht, wenn dieses Ziel mit dem gleichzeitigen Erhalt der energieintensiven Unternehmen erreicht werden soll, so der VIK, die Interessenvertretung dieser energieintensiven Unternehmen.

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