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Pressemitteilungen

14.04.2011 11:03

Energiewirtschaft will höheren Strompreis und belastet damit insbesondere die industriellen Kunden

3,5 Milliarden Euro jährliche Stromkostensteigerung* sind erst der Anfang! Je schneller Deutschland aus der Kernenergie aussteigt, desto teurer wird dies für die Kunden, denn umso höher wird der Strompreisaufschlag. Sieben Kernkraftwerke, die durch das Moratorium bereits weggefallen sind, haben schon jetzt nachweislich die Strompreise um 7 Euro/MWh steigen lassen, siehe Abbildung Strompreisentwicklung. Jede weitere Verknappung, die aus dem Moratorium erwächst, wird den Preis weiter ganz erheblich nach oben drücken, so die Einschätzung des VIK, der Interessenvertretung industrieller Energiekunden. Was für Haushaltskunden vielleicht noch als moderate Preissteigerung verstanden werden kann, wird für die Industrie, mit einem Plus von mindestens 10 Prozent bei den Strompreisen, dramatisch.

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12.04.2011 11:07

Strompreise sprunghaft gestiegen

Um rund 360.000 Euro im Jahr sind nach Berechnungen des VIK, der Interessenvertretung industrieller Energiekunden, für ein beispielhaftes kleines bis mittleres industrielles Unternehmen* die Strom- und Emissionshandelskosten nach dem Moratorium zur Kernenergie gestiegen (siehe Beispiel auf Seite zwei der Pressemitteilung). Deutlich zeigt sich diese Strompreiswirkung nach dem Moratoriumsbeschluss Mitte März in den EEX-Strombörsenpreisen: Diese sind sprunghaft um rund sieben Euro/MWh gestiegen, siehe Abb. 1.

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09.03.2011 16:09

Schärfere EU-Klimapolitik erhöht weltweiten CO2-Ausstoß

Je stärker die einseitigen EU-Klimaschutzziele sind und die daraus abgeleiteten politischen Maßnahmen die Industrie benachteiligen, desto höher werden – bedingt durch Produktionsverlagerungen von Industrieproduktionen – die CO2-Importe in die EU und damit auch der weltweite CO2-Ausstoß, so der VIK, die Interessenvertretung der energieintensiven Unternehmen in Deutschland, anlässlich der Veröffentlichung der EU-Roadmap zur Langfristklimastrategie.

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17.02.2011 16:27

EU-Emissionshandelsregelungen und TEHG werden Strompreis und Emissionshandelskosten für Unternehmen erhöhen

Im Zusammenhang mit dem TEHG-Kabinettsbeschluss und der nunmehr vorgesehenen Versteigerung von Emissionsberechtigungen werden die Strompreise steigen, so die Einschätzung des VIK, der Interessenvertretung der industriellen Energiekunden. „Die Realität wird zeigen, dass Bundesumweltminister Röttgen mit seiner gegenteiligen Einschätzung falsch liegt“, so VIK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Annette Loske. Um die mit dieser Verteuerung einhergehenden Standortgefahren zu begrenzen, sei es wichtig, die in der europäischen Emissionshandelsrichtlinie vorgesehene finanzielle Kompensation für solche Strompreiserhöhungen durch die Mitgliedstaaten auch in Deutschland rechtsverbindlich zu machen und insoweit Planungssicherheit für die Industrie zu schaffen. Diese Chance hätte sich jetzt bei der Beschlussfassung des Kabinetts ergeben, wurde aber verpasst.

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04.02.2011 11:10

EU-Energiegipfel – Förderung der Erneuerbaren Energien in einem europäischen Rahmen könnte zu einer spürbaren Entlastung der Kunden führen

Der Vorstoß von Kommissar Oettinger, die Förderung der Erneuerbaren Energien zu harmonisieren, ist richtig und darf nicht auf die lange Bank geschoben werden, so der VIK – die Interessenvertretung der industriellen Energiekunden. Nur durch eine grundlegende Änderung der deutschen und europäischen Förderpolitik für erneuerbare Energien kann die Kostenwelle, die insbesondere auf die deutschen Stromkunden weiter ungebremst zurollt, wirkungsvoll eingedämmt werden.

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14.01.2011 11:12

BKartA-Strommarktuntersuchung zeigt: Transparente Strommarktüberwachung in Echtzeit ist unverzichtbar

Mit den vorhandenen Mitteln kann das Bundeskartellamt (BKartA) den Strommarkt offensichtlich nicht marktgerecht überwachen. Dies belegt die nun veröffentlichte umfangreiche Sektoruntersuchung 2011 „Stromerzeugung und Stromgroßhandel“, mit der das BKartA Kraftwerksdaten aus den Jahren 2007 und 2008 ausgewertet hat. Selbst wenn hierbei gravierende Fehler aufgedeckt worden wären, wäre aus Sicht des VIK – der Interessenvertretung der energieintensiven Unternehmen – eine Korrektur im Nachhinein nur sehr pauschal und unbefriedigend möglich.

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