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Pressemitteilungen

24.08.2015 09:57

VIK begrüßt marktwirtschaftlichen Ansatz für den Strommarkt

Heute endet die Konsultationsfrist des BMWi zum Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“. Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) begrüßt, dass der marktwirtschaftliche Ansatz für den Strommarkt im Vordergrund stehen soll und die Bundesregierung zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu unnötigen weiteren regulatorischen Schritten greifen will.

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24.07.2015 14:56

Enervie zur "Inselnetzlage"/Netzentgeltsenkungen

Der regionale Netzbetreiber ENERVIE AssetNetWork GmbH (EAN), ein Unternehmen der ENERVIE Gruppe, Hagen, hat die bei der Bundesnetzagentur ursprünglich beantragte Netzentgelterhöhung Strom erheblich reduziert. Einem entsprechenden Antrag hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) jetzt stattgegeben. Voran gegangen waren die Intervention von und intensive Verhandlungen mit rund 100 Netzkunden aus der Region, darunter den Stadtwerken Iserlohn, Hemer und Schwerte, und verschiedenen industriellen Verbänden, u. a. VIK - Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft, VEA Bundesverband der Energie-Abnehmer, Gesellschaft für Stromwirtschaft eG (GfSt), Fachvereinigung Kaltwalzwerke e. V. (FVK), WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. und Eisendraht- und Stahldraht-Vereinigung (ESV).

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15.07.2015 12:32

VIK kritisiert Reformvorschlag zum EU-Emissionshandel

Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) blickt besorgt auf die heute vorgelegten Vorschläge der Europäischen Kommission für eine Reform des EU-Emissionshandels ab 2021. Insbesondere kritisiert der Verband, dass das zentrale europäische Klimaschutzinstrument zu wenig wachstumsorientiert und die vorgesehenen Schutzmaßnahmen gegen industrielle Standortverlagerungen zu schwach ausgestaltet würden. Um Produktionsverlagerungen in Gebiete mit weniger ambitionierten Klimaschutzauflagen außerhalb Europas – dem sogenannten „Carbon Leakage“ – vorzubeugen, erhalten bestimmte Branchen im EU-Emissionshandel derzeit Kohlenstoffdioxid-Berechtigungen kostenfrei zugeteilt. Damit der ambitionierte Klimaschutz der EU wirtschaftlich verträglich realisiert werden kann, sollen nach dem Willen der europäischen Staats- und Regierungschefs Schutzmaßnahmen auch über das Jahr 2020 hinaus fortgeführt werden. Der heutige Kommissionsvorschlag allerdings sieht für die Zukunft einen deutlich eingeschränkten Schutz vor.

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02.07.2015 10:04

Koalitionsgipfel löst den energiepolitischen Stillstand auf

Konkrete Vorschläge für die KWK-G-Novelle müssen folgen | Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) begrüßt, dass es beim Koalitionsgipfel letzte Nacht einen Durchbruch zu wesentlichen energiepolitischen Diskussionen gegeben hat. Insbesondere die Beschlüsse zur KWK-Förderung erfordern laut VIK jedoch noch weitere Nachbesserungen.

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03.06.2015 15:56

VIK-Geschäftsführerin leitet europäischen Dachverband IFIEC Europe

Dr. Annette Loske, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK), wurde heute zur Präsidentin des Verbands der Industriellen Energieverbraucher Europas, IFIEC Europe, gewählt. IFIEC Europe ist der europäische Dachverband des VIKs. Dr. Loske ist bereits seit 2001 in verantwortungsvoller Position für den VIK tätig und arbeitete in dieser Zeit auch stets in den europäischen Gremien von IFIEC Europe. Als Obfrau des Ausschusses „Climate and Efficiency“ standen dabei in den vergangenen Jahren vor allem das Thema des Emissionshandels und dessen direkte und indirekte Folgen für die Industrie im Fokus. Dr. Loske war zudem bereits zuvor Mitglied des Vorstands sowie des Management-Ausschusses bei IFIEC Europe.

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20.05.2015 11:32

Aktuelle Daten zeigen: Emissionshandel funktioniert / CO2-Emissionen sinken weiter

Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) zeigt sich auf der Basis von aktuell veröffentlichten Daten zum EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS) der Europäischen Kommission in seinem Glauben an das Funktionieren dieses Klimaschutzinstruments bestätigt. Demnach sind die Treibhausgasemissionen der Emissionshandelsteilnehmer im Jahr 2014 um 4,5 % zurückgegangen. „Der Emissionshandel in Europa funktioniert und die deutsche Industrie hat ihren Anteil daran“, sagt VIK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Annette Loske. „Die Daten der EU-Kommission zeigen, dass der Klimaschutz über den Emissionshandel Wirkung zeigt und Anreize für Unternehmen schafft, Treibhausgasemissionen einzusparen. Dies ist nur mit einem hohen Maß an Innovation und finanziellem Aufwand möglich“, so Dr. Loske weiter.

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01.04.2015 11:22

Level Playing Field bei der Klimapolitik bleibt in weiter Ferne

Im Dezember 2015 wollen Staats- und Regierungschefs in Paris ein neues weltweites Klimaschutzabkommen verhandeln. Nach zahlreichen Anläufen wird das voraussichtlich die entscheidende Chance sein, ein solches zu erreichen. Gestern lief die vereinbarte Frist der UN ab, in der die Verhandlungsparteien ihre dafür beabsichtigten Minderungsbeiträge (INDCs) bekanntgeben sollten. Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft zeigt sich angesichts bisher nur sieben eingegangener INDCs enttäuscht, weil ein wirklich globaler Ansatz zum Klimaschutz und zu verteilten Lasten damit in weite Ferne rückt.

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27.03.2015 12:15

Statement zu den aktuellen Vorschlägen des BMWi: Der VIK lehnt die Vorschläge des Bundeswirtschaftsministeriums ab

Sigmar Gabriels Plan zur Reduzierung des CO2-Ausstosses bei Kohlekraftwerken ist ein verkappter Plan zum Kohleausstieg in Deutschland. Kohlekraftwerke sollen mit einer festgelegten Zusatzabgabe belastet werden, weil sie mehr CO2 emittieren als vergleichbare Gaskraftwerke. Dies wirkt wie eine zusätzliche CO2- Steuer und verteuert den Strompreis für die Verbraucher. Mit dem marktwirtschaftlichen System des EU-Emissionshandels hat dies nichts zu tun. Im Gegenteil - der Vorschlag stellt einen erneuten massiven staatlichen Eingriff in dieses System dar. Denn Wirtschaftsminister Gabriel schlägt vor, dass die Steuer nicht in Geld an den Staat abzuführen ist, sondern in Form von zusätzlichen Emissionshandelszertifikaten, die dann durch den Staat stillgelegt werden. Und auch dies kann man drehen und wenden wie man will: Dieser Vorschlag einer nationalen Klimaschutzmaßnahme bedeutet einen massiven Eingriff in die Rechte unserer EU-Partner. Deutschland stellt sich damit in der Energiepolitik einmal mehr ins Abseits mit einer einseitigen, nicht abgestimmten Maßnahme, die sich trotz immenser Auswirkungen für die Nachbarstaaten einfach über bestehende EU-Beschlüsse hinwegsetzt.

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20.03.2015 14:05

Industrie wichtiger Partner für stabiles Netz

Heute Vormittag hat eine partielle Sonnenfinsternis das deutsche Stromnetz auf die Probe gestellt. Dass das Netz über den Zeitraum von etwa zwei Stunden stabil geblieben ist, zeigt sowohl die verantwortungsvolle Vorbereitung der Netzbetreiber als auch das gute Zusammenspiel der beteiligten Akteure. Dabei hat auch die deutsche Industrie einen wichtigen Teil zur notwendigen Flexibilität des Netzes beigetragen.

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17.03.2015 13:36

Sonnenfinsternis kein Kapazitäts- sondern ein Flexibilitätsproblem

Am kommenden Freitag, den 20. März 2015 wird eine partielle Sonnenfinsternis das deutsche Stromnetz für einen Zeitraum von etwa zwei Stunden auf die Probe stellen. Im Zusammenhang mit dem plötzlichen Wegfallen und Wiedereintreten von voraussichtlich bis zu 15 GW Solarstrom werden auch Stimmen laut, die darin einen Beweis für die Notwendigkeit eines Kapazitätsmarktes in Deutschland sehen. Der VIK lehnt diese Haltung ab. Es handelt sich bei der Sonnenfinsternis nicht um ein Problem fehlender Kapazitäten auf dem deutschen Strommarkt, sondern um ein Flexibilitätsproblem.

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