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Pressemitteilungen

23.10.2014 12:45

+++ KWK-Politik droht zu scheitern +++ CO2-Preis mit strompreis-treibender Wirkung +++ Kapazitätsmarkt zurzeit unnötig +++ Energiebin-nenmarkt gefordert +++ Neuer VIK-Indexplus: Strompreis steigt um das 2,5-fache +++

Mit einem klaren Bekenntnis zu den Zielen des Energiekonzepts der Bunderegierung meldete sich der neue Vorstandsvorsitzende des VIK Verband der Indus-triellen Energie- und Kraftwirtschaft, Dr. Roland Mohr, in Berlin erstmals zu Wort. Es gehe jedoch nicht nur um das Erreichen des Ziels, sondern vor allem auch darum, die Ziele so kostengünstig als möglich und unter Marktgesichtspunkten zu erreichen. Der derzeitige Weg gefährde das industrielle Herz der deutschen Wirtschaft – die Industrieunternehmen. So konnten zwar in der diesjährigen EEG-Novelle für die kommenden drei Jahre europakompatible Elemente zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit großer Energiekunden verankert werden. Allerdings, so Mohr, würden die EEG-Belastungen der Unternehmen deutlich steigen. Die von der Bundesregierung präferierten zukunftsorientierten, umweltfreundlichen, die Energiewende stärkenden Eigener-zeugungsprojekte auf Basis effizienter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) werden ebenfalls zusätzlich belastet und in ihrer Wirtschaftlichkeit geschwächt, so der VIK-Vorsitzende, dessen Verband die Interessen großer industrieller und gewerblicher Stromkunden und -erzeu-ger vertritt.

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23.10.2014 10:00

Neuer VIK-Vorsitzender: Dr. Roland Mohr an die Spitze des Industrieverbandes gewählt

Herr Dr. Roland Mohr ist neuer Vorstandsvorsitzender des VIK, der Interessenvertretung großer Industrieller und gewerblicher Energiekunden. Der VIK-Vorstand hat Dr. Mohr bei seiner gestrigen Sitzung einstimmig in dieses Amt gewählt, das er von Dr. Volker Schwich übernimmt, der nach neun Jahren an der Verbandsspitze nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stand. Mit Dr. Roland Mohr ist damit wieder ein Unternehmensvertreter an die Spitze des VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. getreten, der die Belange der rund 330 industriellen Kraftwerksbetreiber, Eigenerzeuger und industriellen Energiekunden, die im VIK organisiert sind, bestens kennt.

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15.10.2014 14:19

EEG verdoppelt auch 2015 den Strompreis

Mit 61,7 Euro/MWh EEG-Umlage bleibt, nach der heutigen Veröffentlichung durch die Übertragungsnetzbetreiber, das EEG auch im kommenden Jahr der entscheidende Faktor für hohe Stromkosten. Für Mittelspannungskunden, die in der Regel mit der vollen EEG-Umlage belastet sind, entspricht die EEG-Umlage alleine etwa den Kosten, die der reine Strom und die Belieferung durch das Netz zusammen ausmachen, so der VIK, die Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Stromkunden.

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23.09.2014 14:30

Internationales Klimaabkommen ist auch Kernanliegen der deutschen Industrie

Mit einem Sondergipfel der Vereinten Nationen, an dem mehr als 100 Staats- und Regierungschefs teilnehmen, will UN-Generalsekretär Ban Ki Moon heute neue Bewegung in die stagnierenden internationalen Klimaverhandlungen bringen. Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) begrüßt dieses Engagement und fordert weitere Anstrengungen auf dem Weg zu einem verbindlichen Weltklimavertrag, der Ende 2015 bei der UN-Klimakonferenz in Paris verabschiedet werden und 2020 in Kraft treten soll.

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23.09.2014 14:21

VIK begrüßt Sechs-Punkte-Plan zur Belebung der deutschen Industriepolitik

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat heute auf dem Tag der Deutschen Industrie einen Sechs-Punkte-Plan „Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und der Neuausrichtung der Industriepolitik“ vorgestellt. Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) begrüßt das Bekenntnis zur Bedeutung der Industrie für intakte Wertschöpfungsketten und Innovationen und fordert, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen nun auch schnell konkret umgesetzt werden. Barbara Minderjahn, Mitglied der VIK-Geschäftsführung, dazu: „Die Europäische Kommission gibt seit Jahren das Ziel einer deutlichen Reindustrialisierung der EU aus. Bisher ist aus den Ankündigungen der Kommission, das BIP von derzeit unter 16 % bis 2020 wieder auf 20 % anheben zu wollen, aber wenig Konkretes geworden. Vielmehr wird sogar an weiteren Hindernissen für dieses Ziel gebaut. Wenn Wirtschaftsminister Gabriel nun diese Diskrepanz erkannt hat und sie ausgleichen will, können wir das nur begrüßen. Wir hoffen, dass nun auch wirklich Taten folgen.

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11.07.2014 09:57

Das EEG 2014 kann die Brücke zu einem Energiewendegesetz sein

Die große EEG-Reform ist das heute im Bundesrat verabschiedete Gesetz noch nicht, so die Einschätzung des VIK, der Interessenvertretung großer industrieller und gewerblicher Energiekunden. Aber es ist der Politik mit dem Gesetz gelungen, in kurzer Zeit einen Weg zu finden, der die Förderung erneuerbarer Energien und die Bewahrung des Produktionsstandortes Deutschland auch für industrielle und gewerbliche Energiekunden unter EU-konformen Gesichtspunkten gewährleistet. „Nicht auszumalen, was es für Unternehmen und Arbeitsplätze bedeutet hätte, wenn kein EEG-Kompromiss mit der EU-Kommission zustande gekommen wäre. Zahlreiche Produktionen im Bereich bisher teilentlasteter Unternehmen hätten aufgrund massivster Stromkostensteigerungen unmittelbar vor dem Aus gestanden“, so Barbara Minderjahn, Mitglied der VIK-Geschäftsführung.

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24.06.2014 16:56

EEG-Novelle: Vertrauensschutz muss oberstes Gebot der Wirtschaftspolitik bleiben

Der VIK kritisiert, dass neue umweltfreundliche Eigenerzeugungsprojekte im kommenden EEG durch zum Teil massive EEG-Umlagebelastungen verhindert werden. Noch kritischer zu sehen ist allerdings die Tatsache, dass die nun beabsichtigte Veränderung der EEG-Novelle den Vertrauensschutz für bestehende Eigenerzeugungsanlagen und damit verbundene Modernisierungen von der EEG-Umlage ab 2017 in Frage stellt.

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07.05.2014 12:17

Deutsche EEG-Regelungen für Industrie schärfer als EU-Vorgaben

EEG-Entlastungen für deutsche Unternehmen mit einem hohen Strombedarf wird es auch in Zukunft geben. Sie sind vereinbar mit dem EU-Beihilferecht und werden so auch Teil des neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Das zeigt ein Gesetzentwurf, der jetzt in die politische Endabstimmung geht. Damit ist nun klar: die Verringerung der EEG-Zusatzbelastungen für besonders energiekostensensible Unternehmen war und ist keine unzulässige Industrieförderung. Die Begrenzung der EEG-Zusatzbelastungen ist vielmehr ein richtiges und wichtiges Instrument zur Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen und zum Erhalt der dortigen Arbeitsplätze, so auch die Einschätzung des VIK, der Interessenvertretung großer industrieller und gewerblicher Energiekunden.

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09.04.2014 13:03

VIK begrüßt verantwortungsvolle europäische Wettbewerbs- und Industriepolitik

VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft begrüßt die verantwortungsvolle Wettbewerbs- und Industriepolitik, wie sie die Kommission in den Leitlinien für staatliche Umwelt- und Energiebeihilfen heute dokumentiert hat. Das hilft dem Erhalt der industriellen Wertschöpfungsketten in Europa. „In den Beihilfeleitlinien wurde den Belangen der energieintensiven Industrie überwiegend Rechnung getragen und den Unternehmen dieser Branchen so eine Zukunft in Europa ermöglicht“, so VIK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Annette Loske. „Die ausdrücklich vorgesehene Möglichkeit des Befreiens energieintensiver Unternehmen von finanziellen Beiträgen zur Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien ist grundsätzlich positiv zu bewerten. Der damit verbundene Erhalt industrieller Arbeitsplätze ist der Lohn für diese kluge politische Entscheidung“.

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27.03.2014 12:15

Eigenstromproduktion: Standbein vieler energieeffizienter Standorte und Partner der Energiewende von EEG-Belastungen frei halten

Eine zusätzliche Belastung durch die EEG-Umlage bedroht den Bestand der industriellen Eigenstromproduktion und könnte deren Ausbau vollkommen stoppen. Zudem gefährden weitere finanzielle Belastungen der Energiekosten die internationale Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen sowie ganzer Industriestandorte in Deutschland.

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