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Pressemitteilungen

15.07.2013 15:06

EU-Beihilfeverfahren gegen das deutsche EEG gefährdet Wirtschaftsstandort Europa - Industrieentlastungen sind unverzichtbarer Teil des Fördersystems für erneuerbare Energien

„Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) steht und fällt mit den Entlastungstatbeständen für große Stromkunden. Rüttelt die EU, wie in der Presse berichtet wird, nun daran, stellt sie die gesamte Erneuerbaren-Förderung, aber auch das erfolgreiche Wohlstandsmodell der industriellen Exportwirtschaft Deutschlands in Frage. Ohne die Regelungen für Unternehmen mit hohem Strombedarf im EEG wäre das gesamte Gesetz, die gesamte Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland nie umsetzbar gewesen“, so Dr. Annette Loske, Hauptgeschäftsführerin des VIK, der Interessenvertretung großer industrieller Energiekunden.

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04.07.2013 10:13

Netzentgeltreduzierung ist angemessene Gegenleistung für industrielle Leistungen - Bundesrat entscheidet am kommenden Freitag über Neufassung der Netzentgeltreduzierungen für große Stromkunden

Große industrielle Stromkunden sind Rückgrat eines stabilen Stromnetzes und liefern einen Vorteil für die Umsetzung der Energiewende. Unternehmen, die eine Netzentgeltreduzierung in Anspruch nehmen können, erbringen auf der technischen Seite geldwerte Dienstleistungen zur Netzstabilisierung und tragen so zur Netzkostenreduzierung insgesamt bei, so der VIK, die Interessenvertretung großer industrieller Energiekunden. Der Bundesrat befasst sich in seiner Sitzung am Freitag mit einer überarbeiteten Stromnetzentgeltverordnung, die die Netzentgeltreduzierung neu regeln soll. Zum Einen soll darin die Höhe der maximalen Reduzierung vermindert werden.

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03.07.2013 16:03

Heutige Backloading-Entscheidung des EU-Parlaments beendet eine leidige Diskussion

Die Diskussion um die Frage des Backloadings, d.h. die zeitweise Herausnahme von Zertifikaten aus der handelbaren CO2-Zertifikatemenge, hat mit der heutigen Abstimmung im EU-Parlament hoffentlich einen Abschluss gefunden. Diese Entscheidung bedeutet nun weder die Rettung dieses so zentralen Klimaschutzinstruments, aber genauso wenig deren Ende, so das Fazit des VIK, die Interessenvertretung großer industrieller Energiekunden. Die Diskussion hat vielmehr von den wirklich wichtigen Fragen abgelenkt und viel zu viel Zeit und Kräfte gebunden. Mit der heute im EU-Parlament gefallenen Entscheidung ist nun endlich der Weg frei für die wirklich notwendige Debatte, um die europäische Klimaschutzpolitik zu einem weltweiten Erfolgsmodell zu machen. Dazu sind nicht simple Preiseingriffe gefordert, sondern intelligente Reformen, die das Instrument mit den wirtschaftlichen Zielen der EU in Einklang bringen und darüber hinaus den ungeordneten Instrumentenmix der Klimaschutzpolitik in Ordnung bringen kann.

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23.05.2013 10:14

Nachhaltige und bezahlbare Energie ist die Botschaft des EU-Gipfels – Ein guter Tag für den Klimaschutz

Die EU-Regierungschefs haben sich gestern zur Notwendigkeit der Wirtschaftlichkeit auch von Klimaschutzmaßnahmen bekannt, eine strategische Ausrichtung, die vom VIK, der Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Energiekunden, unterstützt und begrüßt wird. Die EU behält damit Klimaschutz und Versorgungssicherheit im Auge, will aber auch Antworten auf die niedrigen Energiepreise in den USA und die Beschäftigungslage geben. Der Industriestandort Europa soll dabei unter globalen Wettbewerbsgesichtspunkten eine Perspektive haben, es gilt, hier Arbeitsplätze zu erhalten und neue aufzubauen. Fracking, also die Gewinnung von Erdgas aus Schiefervorkommen, hat die USA in Sachen CO2-Minderung und Energiekosten auf einen globalen Spitzenplatz katapultiert und setzt so insbesondere energieintensive Produktionen in Europa unter enormen Wettbewerbsdruck.

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25.03.2013 10:38

Barbara Minderjahn übernimmt die Leitung des VIK-Büros in Berlin

Ab dem 1. April 2013 übernimmt Barbara Minderjahn die Leitung des Berliner VIK-Büros und gehört gleichzeitig der erweiterten Geschäftsführung des Verbandes an. Nach ihrer langjährigen Arbeit als Journalistin und Stationen bei den Versorgungsunternehmen E.ON und RWE sowie dem Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI), für das sie die politische Vertretung in Berlin aufgebaut hat, übernimmt Frau Minderjahn nun eine führende Aufgabe bei der Interessenvertretung der industriellen und gewerblichen Energiekunden, dem VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V.

18.03.2013 08:18

Industrie-Regelungen im geltenden EEG sind zielgenau

Im Rahmen der „Strompreisbremse“ sollen ungerechtfertigte Sonderentlastungen für Industriekunden einen erheblichen Teil der geplanten Einsparungen erbringen, so der gemeinsame Vorschlag der Minister Altmaier und Rösler. Doch wen überfördert die Besondere Ausgleichsregelung im EEG überhaupt und welches finanzielle Potenzial steckt dahinter? Denn gleichzeitig soll ja auch sichergestellt werden, dass die in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedrohten Unternehmen auch weiter vor zu hohen Lasten geschützt bleiben. Bisher war von Seiten der zuständigen Fachbehörde für Anträge und Genehmigungen auf Entlastungen BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) nicht der Eindruck erweckt worden, dass hier zu unscharf auf die Gruppe der betroffenen Unternehmen gezielt werde. Das heißt: Die geltende Regelung trifft bereits sehr zielgenau die Unternehmen, die eine Strompreisentlastung auch benötigen. Die Streuverluste sind recht gering und für die anderen Verbraucher keine große Belastung.

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13.03.2013 09:59

RAin Birgit Ortlieb hat die VIK-Geschäftsführung verlassen

Frau Rechtsanwältin Birgit Ortlieb war seit 1. Juli 2009 Geschäftsführerin des VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V.. Sie ist zum 1. Februar 2013 aus dem VIK ausgeschieden, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zuzuwenden. Der VIK-Vorstand dankt Frau Ortlieb für die erfolgreiche Zusammenarbeit und die Tätigkeit für den Verband und wünscht ihr in privater und beruflicher Hinsicht alles Gute. Bis zu einer Neubesetzung der Position werden die bisherigen Aufgaben von Frau Ortlieb durch die VIK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Annette Loske gemeinsam mit dem gesamten VIK-Team übernommen.

20.02.2013 09:25

Nachhaltige Kostenbremse für das EEG muss bei den Quellen ansetzen

Nach dem gemeinsamen Willen von Umwelt- und Wirtschaftsminister soll das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) noch vor der Wahl im September mit einer Kostenbremse versehen werden. Das ist ein wichtiger und richtiger Plan, doch nicht in allen Einzelheiten zielführend: So soll z.B. mindestens eine Verdoppelung der EEG-Belastungen für besonders energieintensive Unternehmen Mittel zum Zweck sein. Das aber geht für solche Unternehmen an die Unternehmenssubstanz und gefährdet die Geschäftsgrundlage. Bis jetzt konnten energieintensive Unternehmen trotz teurem EEG am Standort gehalten werden. Wettbewerbs- und Kostengesichtspunkte wurden als wichtiger Bestandteil des EEG berücksichtigt. Das darf sich nun nicht ändern.

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14.02.2013 14:25

Höherbelastung der Industrie ist keine Antwort auf fehlende Kosteneffizienz der Förderung der Erneuerbaren - Umfängliche EEG-Reform steht weiter aus

Jahrelang fehlende Kosteneffizienz bei der Förderung der erneuerbaren Energien ist Grund für die nun bestehende kritische Schieflage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, die die Energiewende insgesamt gefährdet. Durch eine Höherbelastung der Industrie aber kann das nicht geheilt werden, so der VIK, die Interessenvertretung der energieintensiven Unternehmen aus Industrie und Gewerbe. Die heutigen Ideen von Umweltminister Altmaier und Wirtschaftsminister Rösler zeigen leider auch in diese Richtung.

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28.01.2013 14:59

Bundesumweltminster Altmaier hat richtig erkannt: die EEG-Kostenentwicklung darf so nicht weiter gehen - Eine erste Einschätzung des VIK zum heutigen Statement von Bundesumweltminister Altmaier

„Eine EEG-Rasenmäher-Reform, die sich nicht der Aufgabe stellt, die eigentlichen Treiber des Strompreisanstiegs in den Griff zu bekommen, darf nicht die politische Antwort auf die bestehende deutsche EEG-Kosten-Krise sein, so Dr. Annette Loske, Hauptgeschäftsführerin des VIK, der Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Energiekunden. „Es gilt, im Rahmen einer abgestimmt vorangetriebenen Energiewende, die den Ausbau erneuerbarer Energien, den des Stromnetzes und möglicher Speicher berücksichtigt, und sich dabei aber auch dem notwendigen Umbau des fossilen Kraftwerksparks stellt, eine langfristig tragfähige und gleichzeitig tragbare Finanzierungsgrundlage zu finden“, so Dr. Loske weiter.

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