Umwelt
Auch wenn der klassische Umweltschutz in der öffentlichen Wahrnehmung nicht mehr so im Fokus steht wie heute der Klimaschutz, werden z.B. die Anforderungen an die Minderung der Emissionen von Stickstoff- und Schwefeloxiden (NOx , SO2) oder Staub aus Feuerungsanlagen kontinuierlich an die beste verfügbare Technik angepasst. Aktuell hat sich der VIK bei der grundlegenden Änderung der Richtlinie über die Vermeidung und Verminderung der Umweltver-schmutzung (IVU-Richtlinie) für eine wettbewerbsgerechte Ausgestaltung eingesetzt. Dies betraf insbesondere die Sicherung der getätigten Investitionen in die erneute Nachrüstung industrieller KWK-Anlagen, die ab 2008 den fortgeschriebenen Stand der Rauchgasreinigungstechnik einzuhalten hatten.
Bei der Umsetzung der neuen europäischen IVU-Richtlinie in nationales Recht wirkt der VIK darauf hin, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu erhalten und von zusätzlichen Belastungen frei zu halten. Der Überlegung, als weiteres Instrument zur Luftreinhaltung, ein Handelssystem für die Luftschadstoffe NOx und SO2 einzuführen, steht VIK kritisch gegenüber.
Neben der Luftreinhaltung berät der VIK seine Mitglieder individuell bei allen Umweltfragen, die sich beim Betrieb von Energieanlagen ergeben. Dies betrifft beispielweise die Abwasserbehandlung, den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen im Kraftwerk oder die Verwertung von Kraftwerksreststoffen, die z.B. einer chemikalienrechtlichen Zulassung (REACH) bedürfen, wenn sie als Baustoffe vermarktet werden.