Startseite » Presse » Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

07.05.2014 12:17

Deutsche EEG-Regelungen für Industrie schärfer als EU-Vorgaben

EEG-Entlastungen für deutsche Unternehmen mit einem hohen Strombedarf wird es auch in Zukunft geben. Sie sind vereinbar mit dem EU-Beihilferecht und werden so auch Teil des neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Das zeigt ein Gesetzentwurf, der jetzt in die politische Endabstimmung geht. Damit ist nun klar: die Verringerung der EEG-Zusatzbelastungen für besonders energiekostensensible Unternehmen war und ist keine unzulässige Industrieförderung. Die Begrenzung der EEG-Zusatzbelastungen ist vielmehr ein richtiges und wichtiges Instrument zur Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen und zum Erhalt der dortigen Arbeitsplätze, so auch die Einschätzung des VIK, der Interessenvertretung großer industrieller und gewerblicher Energiekunden.

Weiterlesen …

09.04.2014 13:03

VIK begrüßt verantwortungsvolle europäische Wettbewerbs- und Industriepolitik

VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft begrüßt die verantwortungsvolle Wettbewerbs- und Industriepolitik, wie sie die Kommission in den Leitlinien für staatliche Umwelt- und Energiebeihilfen heute dokumentiert hat. Das hilft dem Erhalt der industriellen Wertschöpfungsketten in Europa. „In den Beihilfeleitlinien wurde den Belangen der energieintensiven Industrie überwiegend Rechnung getragen und den Unternehmen dieser Branchen so eine Zukunft in Europa ermöglicht“, so VIK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Annette Loske. „Die ausdrücklich vorgesehene Möglichkeit des Befreiens energieintensiver Unternehmen von finanziellen Beiträgen zur Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien ist grundsätzlich positiv zu bewerten. Der damit verbundene Erhalt industrieller Arbeitsplätze ist der Lohn für diese kluge politische Entscheidung“.

Weiterlesen …

27.03.2014 12:15

Eigenstromproduktion: Standbein vieler energieeffizienter Standorte und Partner der Energiewende von EEG-Belastungen frei halten

Eine zusätzliche Belastung durch die EEG-Umlage bedroht den Bestand der industriellen Eigenstromproduktion und könnte deren Ausbau vollkommen stoppen. Zudem gefährden weitere finanzielle Belastungen der Energiekosten die internationale Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen sowie ganzer Industriestandorte in Deutschland.

Weiterlesen …

27.02.2014 10:59

Mehr als 100 Unternehmensführer fordern von der europäischen Politik eine realistische Strategie für Wachstum und Beschäftigung

Im Vorfeld des EU-Ratstreffens zur zukünftigen Energie- und Klimapolitik am 20./21. März 2014 haben 137 CEOs von europäischen Unternehmen des produzierenden Gewerbes ihre Erwartungen zusammengefasst. Dieses Manifest wurde heute in Brüssel von IFIEC Europe* veröffentlicht. Hinter diesem Appell an die Staats- und Regierungschefs der EU stehen rund ein Million direkter Arbeitsplätze. Die Vorstände der Unternehmen rufen die Politiker dazu auf, den Worten einer Re-Industriealisierungspolitik in der EU nun auch konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Industrieproduktion folgen zu lassen.

Weiterlesen …

23.01.2014 12:18

EEG-Reform: Pläne zur Eigenstrombelastung beenden Ausbau CO2-armer KWK-Kraftwerke

Bundeskabinett scheint in Meseberg das Ende des Ausbaus der CO2-armen Stromerzeugung in Industrie und Gewerbe vor Augen zu haben, so die Befürchtung des VIK, der Interessenvertretung großer industrieller und gewerblicher Energiekunden. Neue Kraftwerke zur Eigenstromerzeugung, die i.d.R. hoch effizient im KWK-Prozess Strom und Wärme produzieren oder bei der Produktion anfallende Kuppelgase verstromen, müssten danach zukünftig 70% der aktuellen EEG-Umlage tragen. Damit würde der Strompreis sofort um über 40 Euro/MWh steigen und jede Wirtschaftlichkeitsrechnung zu Nichte machen. Selbst bestehende Anlagen würden mit rund 10 Euro/MWh zusätzlichen Kosten belegt und damit unattraktiv.

Weiterlesen …

22.01.2014 16:46

Erster Erfolg: EU-Klima- und Energieziele schauen auch auf Energiepreisdifferenzen zu Wettbewerbsmärkten

Die EU will in ihrer zukünftigen Energie- und Klimapolitik diese Politikfelder besser miteinander verzahnen und auf eine Industriepolitik abstimmen. Das ist die gute Botschaft aus dem heute veröffentlichten EU-Energie- und -Klimapaket bis 2030, so der VIK, die Interessenvertretung großer industrieller und gewerblicher Energiekunden. Das CO2-Minderungsziel soll danach bis 2030 auf 40 % und der Anteil erneuerbarer Energien auf 27 % steigen (beides bezogen auf 1990). Zudem soll der Emissionshandel ab 2021 durch eine Marktstabilitätsreserve verändert werden. „Angesichts enormer Energiepreisdifferenzen zwischen der EU und den wichtigsten Wettbewerbsländern ist es gut, dass sich die EU dieser Realität stellt. Eine Verbindung der Klimapolitik mit den energiepolitischen Zielen einer wettbewerbsfähigen und sicheren Energiebereitstellung in der EU ist unbedingte Notwendigkeit“, so Dr. Annette Loske, Hauptgeschäftsführerin des VIK. Die europäische (Grundstoff-)Industrie ist wichtiger Baustein dabei. Um die gesteigerten Klimaschutzziele zu erreichen, wird auf deren Innovationskraft und Effizienzpotenzial gesetzt werden müssen.

Weiterlesen …

18.12.2013 12:57

Wettbewerbsfähigkeit auch bei großem Strombedarf muss erhalten werden, sonst geraten Arbeitsplätze in Gefahr - Unternehmensvielfalt und breite Wertschöpfungsketten sind Basis des deutschen Wohlstands

„Dem Ergebnis des nun eröffneten EU-Beihilfeverfahrens kommt eine außerordentliche Bedeutung für die Zukunft des Industriestandorts Deutschland zu. Ohne die Möglichkeit einer Teilentlastung der Unternehmen riskiert Deutschland eine Arbeitsplatzerosion, so Dr. Volker Schwich, Vorstandsvorsitzender des VIK, der Interessenvertretung großer industrieller und gewerblicher Energiekunden. „Die Härtefallregelungen sind gerechtfertigt und notwendig, um international faire Wettbewerbsbedingungen für die Industrie zu erhalten“, so Dr. Schwich weiter. Das Verfahrensergebnis ist weiterhin offen, die EU-Kommission selber räumt in ihrer Pressemitteilung zur Verfahrenseröffnung ein, „… Teilentlastungen von der Umlage zur Finanzierung erneuerbaren Stroms für stromintensive Nutzer [könnten] unter bestimmten Voraussetzungen gerechtfertigt sein…“. Im Laufe des Verfahrens werden nun die verschiedenen Gesichtspunkte erörtert, erst dann wird ein Urteil gesprochen.

Weiterlesen …

27.11.2013 09:28

Koalitionsvertrag bleibt in Energiefragen unkonkret – Unternehmen setzen auf industriefreundliche Ausgestaltung

Noch ist nicht abzusehen, ob die neue Bundesregierung auf Grundlage des Koalitionsvertrags eine ausgewogene, industriefreundliche Energiepolitik realisieren wird, so die noch skeptische Einschätzung des VIK, der Interessenvertretung großer industrieller und gewerblicher Energiekunden. Erfreulich ist im Vertrag die Betonung der eigentlich selbstverständlichen Messlatte guter Energiepolitik: des energiepolitischen Zieledreiecks. Die Gleichbehandlung der Ziele – Sicherheit, Kosten und Umwelt – ist eine entscheidende Weichenstellung hin zu einer Energiewendepolitik, die auf einen gesellschaftlichen Konsens abzielt und so die vor uns liegenden gewaltigen Aufgaben wirklich anpacken kann.

Weiterlesen …

13.11.2013 09:31

Klimaschutz muss nicht teuer sein – mit günstigen CO2-Minderungsmaßnahmen zum Erfolg

Die Welt ruft in Warschau nach erweitertem Klimaschutz, CO2 spielt dabei die entscheidende Rolle. Eine „globale Chance“ hat dabei nur effizienter Klimaschutz, der möglichst viel CO2 zu niedrigsten Kosten mindert. „Deshalb heißt das Gebot der Stunde: grünes Licht für eine Politik mit niedrigen CO2-Minderungskosten, frei von nationalen Befindlichkeiten“, so Dr. Annette Loske, Hauptgeschäftsführerin der Interessenvertretung großer industrieller und gewerblicher Energiekunden. Einen solch fokussierten Blick auf den Klimaschutz mahnt der VIK auch für die Regierungspolitik Koalitionsverhandlungen in Berlin an. Und das muss u.a. bedeuten: Bahn frei für die Kraft-Wärme-Kopplung und Unterstützung des gesetzten Ziels von 25 % KWK-Strom bis 2020. Denn: Alleine 17 Mio. Tonnen CO2* im Jahr 2012 wurden in Deutschland durch den Einsatz der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in der Industrie vermieden. Eine erhebliche CO2-Minderung, die mit Kosten von unter 10 Euro pro Tonne zu vergleichsweise niedrigen Förderkosten erreicht wurde. Dieser Klimaschutzbeitrag der Industrieunternehmen in Deutschland sollte auch von der neuen Bundesregierung als zielführender Beitrag zur Energiewende anerkannt werden, indem keine Zusatzbelastungen auf diese Anlagen zukommen, etwa durch das EEG, die die KWK-Technologie unrentabel aus dem Rennen werfen würden!

Weiterlesen …