VIK - Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V.
Der VIK ist seit über 60 Jahren der Zusammenschluss industrieller
und gewerblicher Energiekunden in Deutschland. Chancengleichheit
im internationalen Wettbewerb durch eine wettbewerbsfähige und
sichere Energieversorgung sind unsere Leitmotive.
Wir verschaffen den berechtigten Interessen der industriellen und gewerblichen
Energiekunden in diesem vielschichtigen Geschehen in Brüssel,
Berlin, den Bundesländern sowie bei Behörden und gegenüber der
Versorgungswirtschaft Geltung.
Neben diesen VIK-Aktivitäten zur Gestaltung der energiepolitischen
Rahmenbedingungen berät der VIK seine Mitglieder in
allen Energiefragen. Auslegung und Anwendung geltender Regeln
oder die konkrete Energiebeschaffung - der VIK berät seine
Mitgliedsunternehmen bei allen damit zusammenhängenden
energiewirtschaftlichen Entscheidungen.






Aktuelles
11.05.2012 13:08
Das Problem der deutschen Solarmodulhersteller ist der schnelle Preisverfall bei Solar-Modulen, nicht die Höhe der EEG-Zahlungen an Investoren in solche Anlagen. Investoren kaufen günstige Anlagen und verdienen auf Basis der EEG-Förderung Geld damit. Aufgrund der immer niedrigeren Modul-Preise steigt deren Gewinn über die Maßen und eine Absenkung der EEG-Vergütung ist nur folgerichtig, so die Einschätzung des VIK, der Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Energiekunden. Auch bei gleichbleibend hohen Fördersummen hätten aus Sicht des VIK zu teure Module keine Chance mehr am Markt.
Weiterlesen … Auch konstante EEG-Förderung für PV-Anlagen hilft Solarindustrie nicht
11.05.2012 10:05
In Öffentlichkeit und Politik wird immer wieder bezweifelt, ob Entlastungen von staatlich bedingten Zusatzlasten auf Energiekosten für energieintensive Unternehmen wirklich notwendig und gerechtfertigt sind. Besteht wirklich eine Gefahr von Produktionsverlagerungen, Abwanderungen oder sogar Insolvenz oder geht es hier nur um „Jammern auf hohem Niveau“ von Seiten der Industrie? Die Insolvenz einer der wenigen noch verbliebenen Aluminiumhütten in Deutschland, der Voerdal in Voerde, lässt nun leider keinen Zweifel mehr: Wettbewerbsnachteile vernichten deutsche Unternehmen, so der VIK, die Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Energiekunden. „Nur ein schneller und wirkungsvoller Ausgleich der staatlich bedingten Zusatzlasten auf Energiekosten kann solche wertvollen Kerne unseres Industriestandorts, die uns qualifizierte Arbeitsplätze, Wohlstand und Wissen bringen, erhalten. Die Politik scheint durch diesen Paukenschlag nun endlich aufgewacht zu sein. Jetzt müssen Taten folgen und positive Signale ausgesandt werden“, so Dr. Annette Loske, Hauptgeschäftsführerin des VIK.
Weiterlesen … Wir dürfen unsere Industrie nicht verlieren! Wirksame Entlastungen sind jetzt das Gebot der Stunde
03.04.2012 12:29
Trotz Wirtschaftswachstum und beschleunigtem Kernenergieausstieg schafft es Deutschland aktuellsten Zahlen zu Folge, die CO2-Minderung auch 2011 noch unter den durch das Kyoto-Protokoll vorgegebenen Minderungspfad zu bringen. Höhere CO2-Zertifikatspreise sind offensichtlich dafür nicht nötig. Die Effizienzanstrengungen und -erfolge der Unternehmen sind hierfür die entscheidende Größe. Damit hat die breit aufgestellte Industrielandschaft, mit Unternehmen in allen Wertschöpfungsketten, Deutschland bisher nicht nur besser als die meisten anderen Länder durch die Weltwirtschaftskrise geführt, sondern gleichzeitig gezeigt, der Energiewendeweg ist bei Unterstützung durch die Industrie gangbar, so der VIK, die Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Energiekunden.
Weiterlesen … Industrie stärkt deutsche Wirtschaftskraft und steigert CO2-Minderung - Klimaschutzinstrumente zeigen die erhoffte Wirkung!