Berlin, 25. März 2026 – Der Wasserstoffhochlauf in Deutschland braucht nicht nur politische Zielbilder, sondern ein tragfähiges Marktmodell. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e. V. (VIK) in seinem Ergebnispapier zum Round Table vom 4. Februar 2026 in Berlin, an dem Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wasserstoffproduktion, Infrastruktur, Finanzwirtschaft, Beratung, Umweltorganisationen, sowie aus Politik und Verwaltung teilnahmen.
Christian Seyfert, Hauptgeschäftsführer des VIK, unterstreicht: „Der Wasserstoffhochlauf braucht jetzt den Schritt von der politischen Zielsetzung zur wirtschaftlich tragfähigen Umsetzung. Wir sehen in unserem Midstreamer-Konzept einen zentralen Baustein, um Angebot und Nachfrage im entstehenden Wasserstoffmarkt zusammenzuführen, Risiken abzusichern und Kostendifferenzen vorübergehend auszugleichen, um Investitionen entlang der Wertschöpfungskette überhaupt erst zu ermöglichen.“
Der VIK leitet folgende zentrale politische Anforderungen aus den Gesprächen ab:
Im Ergebnispapier formuliert der VIK einen klaren Handlungsauftrag an die Politik: Der Wasserstoffhochlauf darf nicht an unzureichenden Marktstrukturen scheitern. Jetzt kommt es darauf an, die Rahmenbedingungen so auszugestalten, dass Investitionen ausgelöst und industrielle Transformationsprojekte tatsächlich realisiert werden können. Verzögerungen beim Aufbau eines funktionierenden Wasserstoffmarktes bergen erhebliche Risiken für den Industriestandort Deutschland.
„Wenn Deutschland beim Wasserstoffhochlauf vorankommen will, braucht es nicht mehr Fragmentierung, sondern ein Marktmodell, das Risiken bündelt, Investitionen ermöglicht und Angebot und Nachfrage wirksam verbindet. Genau dafür steht der Midstreamer-Ansatz des VIK.“ Fasst Christian Seyfert zusammen.
Stv. Fachbereichsleiter Politik & Kommunikation / Pressesprecher